Neuigkeiten

26.09.2019

Abstimmung im Bundestag zum Hebammenreformgesetz

Der Bundestag hat soeben das Hebammenreformgesetz (Drucksache 19/10612) mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und den Grünen angenommen. Jetzt fehlt noch der Entschluss des Bundesrates.

 

26.09.2019

Call for AbstractsSoziologische Theorien und Gesundheitsforschung

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

21.09.2019

Hebammenreformgesetz im Bundestag

Am 26.09.2019 findet im Bundestag die 2./3. Lesung des Hebammenreformgesetzes statt. Die Liveübertragung beginnt um 17:20.

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

20.09.2019

GVG-Wissenschaftspreis für Soziale Sicherung

Der Wissenschaftliche Beirat der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und gestaltung e.V. (GVG) vergibt im Jahr 2020 erstmals den GVG-Wissenschaftspreis für Soziale Sicherung

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

11.09.2019

Ärzte-Appell

Die DGHWi unterstützt den Ärzte-Appell "Gegen das Diktat der Ökonomie in unseren Krankenhäusern". Elke Mattern, Vorsitzende der DGHWi, hat sich darum beworben, dass die DGHWi in die Liste der unterzeichnenden Ärztinnen und Ärzte aufgenommen wird.
Ganz aktuell wurde online auch ein Bericht einer Gynäkologin veröffentlicht, zu dem wir gern verlinken.

 

20.08.2019

Gemeinsamer offener Brief an den Gesundheitsausschuss des Bundestages

In einem offenen Brief der DGHWi, des Deutschen Hebammenverbandes (DHV), des Netzwerkes der Geburtshäuser (NdG) und des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands (BfHD) reagieren wir auf Behauptungen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), des Berufsverbands der Frauenärzte (BVF) vereint im German Board and College of Obstetrics and Gynecology (GBCOG), die sie in einem Schreiben an den Bundestag anlässlich der Öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages am Mittwoch, 26. Juni 2019, zum Thema „Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Hebammenausbildung“ mit Datum15. Juli 2019 veröffentlicht haben.

 

09.08.2019

Masterstudiengang "Global Health" (M.Sc.)

Zum Wintersemester 2019/20 startet die staatlich anerkannte Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin den interdisziplinären Masterstudiengang  „Global Health“ (M.Sc.).

Nähere Informationen finden Sie hier.

Der nächste Infoabend zum Masterstudium findet am 28. August von 18:00 – 20:00 Uhr an der Akkon-Hochschule statt. Selbstverständlich sind Sie jederzeit herzlich eingeladen, persönlich Kontakt mit der Studienberaterin Lidija Mihaljević oder dem Studiengangsleiter Prof. Dr. Timo Ulrichs aufzunehmen.

Die Bewerbung erfolgt online.

Bewerbungen für den Masterstudiengang sind noch bis zum 15. September 2019 möglich.

 

07.08.2019

Überarbeitete Gesundheitsinformationen

Mitglieder der DGHWi verfassen laufend Stellungnahmen zu unterschiedlichen Themen, die von verschiedenen Institutionen (z.B. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Gemeinsamer Bundesausschuss) angefordert werden. Im Juni wurden zwei Stellungnahmen für das IQWiG geschrieben, das um Kommentare zu den allgemeinverständlichen Gesundheitsinformationen bittet, die auf der Homepage des IQWiG veröffentlicht werden. Aus den Stellungnahmen der DGHWi zum B-Streprokokken-Screening und zur pränatalen Bestimmung des Rh-Faktors wurden mehrere Anregungen der DGHWi aufgegriffen. Die überarbeiteten Gesundheitsinformationen finden Sie nun hier und hier.

Die Stellungnahmen werden nach der Freigabe durch das IQWiG in der ZHWi und unter Stellungnahmen veröffentlicht.

 

30.07.2019

Be-Up Studie bietet Promotionsmöglichkeiten

Im Zuge der Be-Up Studie stehen zwei Themen für die Bearbeitung im Rahmen einer Promotion zur Verfügung (qualitative Methode; vorzugweise dokumentarische Methode). Interessentinnen können sich gerne mit einer aussagekräftigen Bewerbung an Dr. Gertrud M. Ayerle (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.

Weitere Informationen finden Sie auch hier.

 

29.07. 2019

Deutsches FASD KOMPETENZZENTRUM Bayern
 
Im Rahmen des Projektes Deutsches FASD KOMPETENZZENTRUM Bayern wird die erste interdisziplinäre, multiprofessionelle, wissenschaftlich begleitete Anlaufstelle (mit Kinderneurologie, Psychologie und Pädagogik) sowohl für Familien mit Kindern und Jugendlichen mit FASD als auch für Fachkräfte, die Kinder oder Jugendliche mit FASD betreuen, etabliert – in München für Bayern, als Pilotprojekt für Deutschland.
 
Weitere Informationen finden Sie online und hier.

 

08.07.2019

Anpassungslehrgang für zugewanderte Hebammen

Im Oktober diesen Jahres wird an der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) ein neuer Anpassungslehrgang mit dem Ziel der Berufszulassung in Deutschland beginnen. Der Lehrgang wird voraussichtlich 12 Monate dauern und 720 Stunden theoretischen Unterricht (inkl. intensivem Sprachtraining) und 960 Stunden praktische Lehrgangsphasen in stationären und ambulanten geburtshilflichen Settings umfassen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.eh-berlin.de und hier.

 

28.06.2019

Stellungnahme des Bundesrats zum Entwurf des Hebammenreformgesetzes

Das Hebammenreformgesetz war am 28.06.2019 Gegenstand der 969. Sitzung des Bundesrats.

Die Empfehlungen der Ausschüsse sowie insbesondere die Ergebnisse der Sitzung in Form der Stellungnahme des Bundesrats zum Entwurf des Hebammenreformgesetzes können hier eingesehen werden.

 

27.06.2019

Anhörung im Stellungnahmeverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu nicht-invasiven Tests bei Risikoschwangerschaften

In Berlin hat mit Beteiligung der DGHWi am 27.06.2019 die Anhörung zur Änderung der Mutterschafts-Richtlinien (Mu-RL) zu nicht-invasiver Pränataldiagnostik (NIPD) zur Bestimmung des Risikos autosomaler Trisomien 13, 18 und 21 mittels eines molekulargenetischen Tests stattgefunden.

Die DGHWi hatte im Vorfeld fristgerecht eine schriftliche Stellungnahme eingereicht, die im Mitgliederbereich auf der Webseite der DGHWi unter "interne Stellungnahmen" zur Verfügung steht.

An der Anhörung haben die Vorstandsmitglieder Annekatrin Skeide und Kerstin Böhm teilgenommen, die gemeinsam mit der Vorsitzenden Elke Mattern die DGHWi-Stellungnahme an den G-BA verfasst haben.

Weitere Informationen und Hintergründe zum Stellungnahmeverfahren können Sie der Pressemitteilung des G-BA entnehmen.

 

26.06.2019

Anhörung zum Entwurf des Hebammenreformgesetzes im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags

Im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Anhörung zum Hebammenreformgesetz stattgefunden. Die DGHWi war mit mehreren Expertinnen bei der Anhörung vertreten, Prof. Dr. Nicola Bauer war als Sachverständige der DGHWi, Prof. Dr. Melita Grieshop als Einzelsachverständige eingeladen. 

Auf der Webseite des Deutschen Bundestages stehen verschiedene Informationen bereit: Eine erste Zusammenfassung der Ergebnisse durch den Online Dienst des Deutschen Bundestages, die vorliegenden Stellungnahmen aller geladenen Sachverständigen zum Download, sowie die Video-Aufzeichnung der Anhörung. 

 

 26.06.2019

DGHWi kritisiert Aussagen der DGGG im Deutschen Ärzteblatt: Replik von Prof. Dr. Dorothea Tegethoff

In einem Interview, das im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht worden ist, hat der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Prof. Dr. Frank Louwen, vor der Vollakademisierung der Hebammenausbildung mit fehlerhaften Informationen gewarnt. Nun ist ein weiterer Artikel im Deutschen Ärzteblatt erschienen, in der die stellvertretende Vorsitzende der DGWHi, Prof. Dr. Dorothea Tegethoff, dazu Position bezieht. Die Replik ist hier nachzulesen.

 

08.06.2019

Veröffentlichung des Entwurfs des Hebammenreformgesetzes

Der Deutsche Bundestag hat die vorläufige Fassung des Hebammenreformgesetzes veröffentlicht. Sie können den Entwurf hier lesen. Die öffentliche Anhörung wird am 26.06.20019 sattfinden.

 

05.06.2019

DGHWi-Stellungnahmen zum Hebammenreformgesetz

Im Prozess um das Hebammenreformgesetz hat die DGHWi zwei weitere Stellungnahmen an die Ministerien versandt: Eine Stellungnahme an die Ministerien der Länder und eine an das Ministerium in NRW, das sich auf die Forderung eines Erfahrunsnachweis zur Zulassung von Kolleginnen bezieht.

 

27.05.2019

DGHWi-Vorsitzende im Interview mit hr info

Die DGHWi-Vorsitzende Elke Mattern hat mit dem Radiosender hr info ein Interview geführt. Das Interview ist Teil einer umfangreichen und fundierten Berichterstattung zum Thema "Wenn der Kreißsaal geschlossen ist".
Das Interview mit Elke Mattern sowie weitere spannende Beiträge können Sie hier abrufen.
 
23.05.2019

“Grabenkämpfe sind reine Energieverschwendung in Anbetracht der bestehenden Missstände in der Geburtshilfe”, sagt Katharina Desery, Vorständin bei Mother Hood e. V.: “Das Gerangel um die beste Versorgung von Schwangeren muss ein Ende haben.” Eltern brauchen eine "Geburtshilfe im Team".
Bitte lesen Sie dazu die "Stellungnahme zur Zusammenarbeit zwischen Hebammen und Gynäkolog*innen", deren Aussagen wir als DGHWi gern unterstützen.

 

22.05.2019

Aktionsplan zur Stärkung qualitativ hochwertiger Hebammenarbeit

WHO, UNFPA, UNICEF und ICM haben einen Aktionsplan zur Stärkung qualitativ hochwertiger Hebammenarbeit entwickelt mit dem Ziel einer nachhaltigen Edukation durch Hebammen zur Bewahrung von Leben.

Nähere Informationen lesen Sie hier.

 

21.05.2019

Kabinettentwurf zum neuen Hebammengesetz

Nach dem Stellungnahmeverfahren liegt nun ein Kabinettsentswurf für das neue Hebammengesetz vor, der am 15.05.2019 vom Bundeskabinett beschlossen wurde.

Wir machen den Entwurf den Mitgliedern hier zugänglich.

 

06.05.2019

Gemeinsame Ziele nicht aus den Augen verlieren. Reaktion der DGHWi auf das Editorial im Frauenarzt 2019, 60: 3

Der Entschluss der Bundesregierung, die Ausbildung zur Hebamme vollständig zu akademisieren, stößt leider bei einigen Ärzt*innen auf Widerstand, wie das jüngste Editorial in der Fachzeitschrift Frauenarzt belegt. Die DGHWi möchte mit dieser Stellungnahme einen konstruktiven Dialog insbesondere in Hinblick auf die weitere interprofessionelle Zusammenarbeit initiieren.

 

27.04.2019

Die Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi) ist an einer sachlichen und konstruktiven Diskussion über den Referentenentwurf für ein neues Hebammengesetz interessiert. In den letzten Tagen wurde einerseits im Ärzteblatt ein Interview veröffentlicht, das fehlerhafte Informationen enthält. Auf der anderen Seite wurde von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe (BLFG) eine Umfrage unter Hebammen initiiert, die wenig wissenschaftlich fundiert ist. Die DGHWi stellt hierzu Informationen zur Verfügung, die Sie hier als PDF-Datei downloaden können.

 

12.04.2019

Die DGHWi hat am Stellungnahmeverfahren des BMG zum Referentenentwurf für eine Reform der Hebammenausbildung teilgenommen und heute fristgerecht eine Stellungnahme im Bundesgesundheitsministerium eingereicht. Die DGHWi Mitglieder Prof. Nicola Bauer, Prof. Melita Grieshop, Mandy Funk, Prof. Claudia Hellmers, Prof. Nina Knape und Prof. Ute Lange haben die Stellungnahme erarbeitet, die einstimmig vom Vorstand befürwortet wurde.

Die Stellungnahme können Sie hier einsehen.

Der Vorstand dankt den Autorinnen der Stellungnahme für die äußerst schnelle und hochqualifizierte Arbeit.

 

10.4.2019

Beim Parlamentarischen Frühstück im Bundestag, das die DGHWi gemeinsam mit dem Deutschen Ev. Krankenhausverband und der Evang. Hochschule Berlin ausrichtete, hatten Vertreterinnen der DGHWi die Gelegenheit, Parlamentarier über die Chancen der Hebammenausbildung an Hochschulen zu informieren. Drei Vorstandsfrauen, Prof. Dr. Dorothea Tegethoff, Prof. Dr. Martina Schlüter-Cruse und Kerstin Böhm sowie drei weitere Professorinnen von Hebammenstudiengängen; Prof. Dr. Nicola Bauer, Prof. Dr. Barbara Baumgärtner und Prof. Dr.  Melita Grieshop waren in Berlin dabei.

Emmi Zeulner (MdB, CDU/CSU-Fraktion), eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort. Jochen Vennekate als Vorstandsmitglied des DEKV gab eine kurze Übersicht über wichtige Eckpunkte im Referentenentwurf. Jonas Sewing (Diakonissen-Stiftungskrankenhaus Speyer) stellte die Perspektive eines Krankenhausträgers auf den Gesetzentwurf dar. Prof. Dr. Melita Grieshop referierte als Vertreterin der DGHWi und des Studiengangs Hebammenkunde der Evangelischen Hochschule Berlin. Sie machte zunächst deutlich, dass die Akademisierung der Hebammenausbildung bereits gelebte Wirklichkeit in sechs Modellstudiengängen mit etwa 100 kooperierenden Kliniken und weiteren Kooperationspartnern ist. Sie forderte eine bundesweit einheitliche Dauer des Studiums von 7 Semestern. Insbesondere verwies sie auf die Notwendigkeit, dass die Hebammenstudiengänge hochschulischen Standards genügen müssen, dass die Hauptverantwortung für das Studium bei den Hochschulen liegen und ein partnerschaftliches Verhältnis mit den Kooperationseinrichtungen gepflegt werden muss. Schließlich forderte sie eine angemessene Finanzierung der Studiengänge, die auch eine Praktikumsvergütung für die Studierenden umfasst.

Die Parlamentarier_innen, Mitarbeiter_innen des Bundestages sowie andere Gäste zeigten sich sehr interessiert und kamen mit den Vertreterinnen der DGHWi und der Studiengänge lebhaft ins Gespräch.

Moderiert wurde die Veranstaltung durch Melanie Kanzler, Vorstandsdirektorin des DEKV. Der Dank der DGHWi geht an den DEKV für die professionelle Vorbereitung des Parlamentarischen Frühstücks. Auch der Evangelischen Hochschule Berlin dankt die DGHWi für die  gute Zusammenarbeit.

 

Gruppenfoto EHB DGHWi

Prof. Dr. Barbara Baumgärtner, Prof. Dr.  Melita Grieshop, Prof. Dr. Nicola Bauer, Prof. Dr. Martina Schlüter-Cruse, Prof. Dr. Dorothea Tegethoff und Kerstin Böhm

Frau Tegethoff im Gespräch mit MdB R. Henke

 Prof. Tegethoff im Gespräch mit MdB R. Henke

Melita Grieshop Impuls

Prof. Dr.  Melita Grieshop

 

9.4.2019

Der Deutsche Bundestag debattiert in dieser Woche über die mögliche Zulassung von Nicht invasiven pränatalen Tests (NIPT) als Kassenleistung. Zu dieser wichtigen Frage hat die DGHWi ein Positionspapier erstellt, das im internen Mitgliederbereich einsehbar ist. 

Der Zugang zu NIPT darf nicht, wie es aktuell der Fall ist, allein durch die finanziellen Ressourcen der Familien bestimmt sein. Die DGHWi geht daher davon aus, dass NIPT unter bestimmten Bedingungen eine Kassenleistung sein können. Eine Begrenzung auf sogenannte Risikoschwangerschaften ist dabei unrealistisch. Einerseits ist der Risikobegriff unbestimmt, auf der anderen Seite haben Paare, denen kein Risiko attestiert wird, weiterhin Zugang zum Test auf eigene Kosten.

Zentral ist die umfassende Beratung und Begleitung der Paare, die sich für NIPT entscheiden. Familien mit einem Kind z. B. mit Down-Syndrom benötigen die Solidarität der Gesellschaft und niederschwelligen Zugang zu Unterstützung in ihrer Lebenssituation.

Die DGHWi wünscht sich eine breite und konstruktive Debatte im Bundestag und in der Gesellschaft zu der Frage, ob und wie pränatale Tests mit der UN-Behindertenrechtskonvention, die die Rechte von Menschen mit Behinderung und ihre Würde schützt, in Einklang zu bringen sind

 

 8.4.2019

Die Vorstandsmitglieder und eine hochkarätig besetzte Schreibgruppe arbeiten intensiv an der Stellungnahme der DGHWi zum Referentenentwurf für das neue Hebammengesetz.

Die stellvertr. Vorsitzende, Prof. Dorothea Tegethoff, gab heute dem Kompetenzzentrum Jugend Check (ein Projekt des Dt. Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) ein Interview zu den Perspektiven der Gesetzesnovelle. Das Kompetenzentrum beurteilt die Auswirkungen der Gesetzgebung auf junge Menschen. Sobald Ergebnisse vorliegen, werden sie auf der Homepage weiter gegeben.

An der morgigen (nicht öffentlichen) Anhörung im Bundesgesundheitsministerium werden Prof. Melita Grieshop und Mandy Funk (DGHWi-Mitglied, Hebamme und Juristin) für die DGHWi teilnehmen. Sie wurden gebeten, möglichst zeitnah aus der Anhörung zu berichten.

Am Mittwoch, 10.4., richtet die DGHWi zusammen mit dem Dt. Evangelischen Krankenhausverband und der Evangelischen Hochschule Berlin ein Parlamentarisches Frühstück im Bundestag aus. Zahlreiche Mitglieder des Bundestags aus allen Parteien haben ihr Kommen angekündigt. Die DGHWi wird durch Vorstandsfrauen und Professorinnen aus den Studiengängen vertreten, die die Gelegenheit nutzen werden, die Parlamentariern über die Sicht der DGHWi auf die Gesetzesnovelle zu informieren. Im Mitgliederbereich der Homepage ist das Positionspapier der DGHWi, das für das parlamentarische Frühstück in Anlehnung an die Stellungnahme der DGHWi erarbeitet wurde zur Information der Mitglieder hochgeladen. Sie finden es hier: https://www.dghwi.de/index.php/mitgliederbereich/akademisierung

 

26.03.2019

"Alle Hebammen werden zukünftig wissenschaftlich qualifiziert" so lautet der Titel der Pressemitteilung der DGHWi. Mit leicher Veränderung kann der Text von den Hochschulen im Informationsdienst Wissenschaft (idw) gefunden und in andere Nachrichtendienste übernommen werden.

 

21.03.2019

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat den "Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Hebammenausbildung" an die Verbände, Institutionen, Bundesressorts und Länder zur Stellungnahme versendet, also den Referentenentwurf des neuen Hebammengesetzes. Das ist ein weiterer Meilenstein und wir sind sehr froh, dass viele gute Überlegungen der letzten Monate dort eingearbeitet sind. Bis zur Anhörung im BMG Anfang April werden wir eine Stellungnahme erarbeiten.

 

12.03.2019

Die Sektion Hochschulbildung der DGHWi hat eine Liste mit Publikationen zur Akademisierung zusammengestellt, die auf der Seite "Studiengänge" der DGHWi-Homepage als Download zur Verfügung gestellt wird.

 

28.02.2019

Wir haben wieder eine Schatzmeisterin! Kerstin Böhm, M. A., unterstützt den Vorstand der DGHWi ab sofort kommissarisch. Herzlich Willkommen! Da bei der Mitgliederversammlung keine neue Schatzmeisterin gewählt werden konnte, wird die Schatzmeisterin kommissarisch eingesetzt, bis im kommenden Jahr das Amt erneut zur Wahl gestellt wird.
Wir danken Nele Stejskal, B.Sc., für Ihre Arbeit.

 

27.02.2019

Abgeordnete der FDP haben an die Bundesregierung eine kleine Anfrage zur Umsetzung der Akademisiserung der Hebammenausbildung gestellt, die die Bunderegierung am 27.02. beantwortet hat.

Dies können Sie hier lesen.

 

26.02.2019

Die S3-Leitlinie "Kindesmisshandlung, - missbrauch, -vernachlässigung unter Einbindung der Jugendhilfe und Pädagogik (Kinderschutzleitlinie)" ist veröffentlicht auf der Website der AWMF.
Registernummer 027 - 069, Klassifikation S3, gültig bis 31.01.2024

 

22.02.2019

MV der DGHWi beschließt neue Beitragsstruktur

Die Mitgliederversammlung der DGHWi beschloss am 15.2.2019 in Lübeck eine neue Beitragsstruktur, die den Vorstand entlasten soll:
Die neue Beitragsstruktur beinhaltet keine Beitragserhöhung.
Weiterhin zahlen ordentliche Mitglieder 110 €, ermäßigt 55 € und Fördermitglieder 150 €.
Der Status „Ermäßigt“ wird ab diesem Beschluss vom jeweiligen Mitglied durch Selbsteinschätzung festgelegt und muss dem Vorstand für 2019 rechtzeitig vor dem Einzugsverfahren bis zum 03.03.2019 mitgeteilt werden.
Alle anderen Mitglieder sind aufgefordert, im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten über den normalen Beitragssatz hinaus einen höher liegenden solidarischen Beitrag zu zahlen. Auch ein „solidarischer Beitrag“ soll dem Vorstand für 2019 rechtzeitig vor dem Einzugsverfahren bis zum 03.03.2019 des jeweiligen Jahres mitgeteilt werden.
Der Beschluss gilt für drei Jahre und wird bei stark rückläufigem Beitragsaufkommen zurück genommen.

 

05.02.2019

B-Streptokokken-Test für Schwangere: es bleibt weiterhin unklar, ob ein Screening aller Schwangeren besser geeignet ist, die Weitergabe der Bakterien bei der Geburt weiter zu senken, als das bisherige risikobasierte Screening. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) hat den Abschlussbericht vorgelegt.
Die DGHWi hatte ein Stellungnahme zum Vorbericht abgegeben und hat an der Anhörung teilgenommen.

 

31.01.2019

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) hat mit der Recherche der Evidenz zu vaginaler („natürlicher“) Geburt zum ersten Mal Fachgesellschaften bei der Erstellung einer S3-Leitlinie unterstützt. So in etwa der Titel der Pressemitteilung.

Die Entwicklung der S3-Leitlinie „Die vaginale Geburt am Termin“ ist bei der AWMF durch die DGGG und die DGHWi angemeldet. Professorin Rainhild Schäfers, eine der Koordinatorinnen der Leitlinie, schätzt die gute Zusammenarbeit.
Bitte lesen Sie die Pressemitteilung des IQWIG.

 

07.12.2018

Konferenz „Akademisierung – wo stehen wir? Aktuelle und zukünftige Entwicklungen bei der Akademisierung des Hebammenberufs“

Am 7. Dezember 2018 fand die DGHWi-Konferenz „Akademisierung – wo stehen wir? Aktuelle und zukünftige Entwicklungen bei der Akademisierung des Hebammenberufs“ in den Räumen der HAW Hamburg statt. Der Einladung zur Teilnahme waren 95 Interessierte aus ganz Deutschland und aus unterschiedlichen Feldern und Einrichtungen des Hebammenwesens gefolgt: Lehrer/-innen für Hebammenwesen, Leiter/-innen hebammenwissenschaftlicher Studiengänge, DGHWi- und DHV-Mitglieder sowie deren Vorstände (auf Landes- und Bundesebene).

Nach der Begrüßung der Anwesenden wurden drei unterschiedliche Modelle von Studiengängen vorgestellt. Die Vorstellung der Studiengänge wurde ergänzt durch die Stellungnahmen dreier Referentinnen, die vertiefende Einblicke in die Akademisierung und Vorschläge zur Gestaltung des weiteren Prozesses gewährten.

Der Nachmittag stand im Zeichen unterschiedlichster Themen, die von den Anwesenden selbst eingebracht worden sind. In Statements und in Austausch an insgesamt elf Thementischen wurden ausgewählte Fragen und Aspekte des Akademisierungsprozesses diskutiert.

Wir blicken auf eine anregende und gelungene Konferenz zurück, die – da sind sich Vertreterinnen der DGHWi wie auch des DHV einig – der Auftakt für weitere Veranstaltungen im Zeichen der gemeinsamen Gestaltung der Prozesses der Akademisierung war. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/-innen, Sprecher/-innen und an die Organisatorinnen vor Ort, Angelica Ensel und Kristin Käuper!

Weitere Informationen und Dokumente finden Sie im Mitgliederbereich.

 

14.11.2018

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Hochschulen, Fach- und Berufsverbänden und dem Gesundheitswesen folgten am 14.11. der Einladung des BMG zum Symposium zur „Akademisierung von Ausbildungen im Bereich der Gesundheitsfachberufe“ nach Köln. Markus Algermissen, Leiter des Referats 31 „Medizin- und Berufsrecht“ betonte in seiner Einführung, dass die Ergebnisse der Tagung in den Evaluierungsprozess für die 2. Evaluationsphase der Modellstudiengänge einfließen werden. Der Fokus der Fachvorträge lag auf den Themen „Ausbildung“ und „Versorgung“. Beide Themen – so der Tenor - können nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Im Mittelpunkt der sich anschließenden Diskussion stand die einhellige Forderung des Plenums nach einer Vollakademisierung sowie der Änderung der Berufsgesetze im Hinblick auf die hochschulische Ausbildung. Zahlreiche DGHWi-Mitglieder waren bei der Veranstaltung anwesend, aus den Reihen des Vorstands beteiligten sich Elke Mattern, M.Sc., Professorin Dorothea Tegethoff sowie Professorin Martina Schlüter-Cruse.

 

 

24.10.2018

Zahlreiche Mitglieder der DGHWi haben in den letzten Tagen öffentlich zur Akademisierung der Hebammenausbildung gesprochen. Frau Prof.in Dr. Mechthild Gross äußerte sich im Bayerischen Rundfunk und in der Tagesschau. Dem MDR gab Dr. Gertrud Ayerle ein Interview. Mit Detektor FM Leipzig sprach die Vorsitzende der DGHWi Elke Mattern M.Sc.. In einem Video der Welt kommt Prof.in Dr. Melita Grieshop zu Wort. Mit der WAZ sprach Prof.in Dr. Nicola Bauer. In einem Beitrag des NDR kommt Prof.in Dr. Claudia Hellmers zu Wort, im MDR Barbara Baumgärtner.

 

17.10.2018

Das Bundesministerium für Gesundheit lädt am 14.11.2018 zum Symposium zur „Akademisierung von Ausbildungen im Bereich der Gesundheitsfachberufe“. Die DGHWi wird dabei durch Elke Mattern M. Sc. und Professorin Dorothea Tegethoff vertreten sein. Das Programm des Symposiums finden Sie hier.

 

17.10.2018

Hebammen werden in Zukunft akademisch ausgebildet, so die Zusage von Herrn Minister Spahn, die heute morgen durch alle Medien ging. 
Ein weiterer Meilenstein ist geschafft.

01.09.2018

Am 3./4. November 2018 findet die 25. Jahres-/Jubiläumstagung des Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. im Hygienemuseum in Dresden statt. . Es gibt neben interessanten Vorträgen ein World-Café, das durch das offene Format eine aktive Beteiligung ermöglicht. Zum Beispiel wird Juliane Beck, Schriftführerin des AKF und Mitglied des Runder Tisch Lebensphase Eltern werden etwas zu Medikalisierung von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett anbieten. Für weitere Informationen steht Sabine Striebich (Fachgruppe Hebammen im AKF) zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

22.08.2018

Einige Vertreterinnen des Studienbereichs Hebammenwissenschaft haben im Juni den neuen Forschungsschwerpunkt "Midwifery & Reproductive Health" an der Hochschule für Gesundheit (hsg) Bochum gegründet. Darin vertreten sind unter anderem die beiden Forschungsprojekte HebAB.NRW und BeUp. Sprecherinnen sind Nicola Bauer und Rainhild Schäfers.

Hier finden Sie eine kurze Info der hsg.

 

13.08.2018

Nachruf für unsere Kollegin Christine Allgeier

Am 1. August 2018 verstarb unsere sehr geschätzte Kollegin Christine Allgeier im Alter von nur 50 Jahren. Sie gehörte zu den ersten Mitgliedern der DGHWi. Als Vertretungsprofessorin  für Hebammenwissenschaft leistete sie im Rahmen der Leitung des Bachelorstudiengangs „Hebammenwesen“  an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein Pionierarbeit für die Akademisierung der Hebammenausbildung.

Wir sind Christine Allgeier dankbar für ihren engagierten Einsatz in der Entwicklung der Hebammenwissenschaft und für die vielfältigen Impulse, mit denen sie unsere Disziplin nachhaltig bereichert hat.  Unser Mitgefühl gilt ihren Angehörigen.

 

13.08.2018

Das Bundesministerium für Gesundheit hat das "Gutachten zu den Ursachen von Geburtsschäden bei von freiberuflich tätigen Hebammen betreuten Geburten" nun veröffentlicht. Das vollständige Gutachten finden Sie hier.

 

20.07.2018

Eine Kleine Anfrage zum Thema "Akademisierung der Hebammenausbildung" (BT-Drs.19/2295) wurde durch Abgeordnete der Fraktion "Bündnis 90/Die Grünen" an die Bundesregierung gestellt.  Die Fragen und Antworten finden Sie hier.

 

13.07.2018

Bekanntmachung des Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Das BMG beabsichtigt, Projekte zu fördern, die "Maßnahmen zum Abbau von Diskriminierung von Menschen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung (Differences of Sex Development/DSD) und transgeschlechtlichen Menschen im Gesundheitswesen" leisten.

Die Frist für die Einreichung von Vorhaben endet am 19.08.2018.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

  

12.07.2018

Deutschland ist Schlusslicht bei der Akademisierung der Hebammenausbildung in der EU,

Pressemitteilung der Sektion Hochschulbildung in der DGHWi.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Versorgungsengpässe in der Geburtshilfe und der immer noch ausstehenden Gleichstellung von Frauen, fordert die DGHWi eine zeitnahe Umsetzung und finanzielle Sicherstellung der hochschulischen Hebammenausbildung in Deutschland. 

 

11.07.2018

International Normal Birth Research Conference

Vom 24. bis 28. Juni 2018 besuchten die DGHWi-Mitglieder Frau PD Dr. Mechthild Groß, Frau Prof.in Christiane Schwarz, Frau Dipl. med. päd. Sabine Striebich und Frau Dr. Gertrud M. Ayerle die International Normal Birth Research Conference in Ann Arbor, Michigan, USA.

Es nahmen insgesamt ca. 135 Hebammen, Gynäkolog/innen und Angehörige andere Berufsgruppen teil, darunter auch zahlreiche Europäerinnen. Neben den äußerst beeindruckenden Plenarvorträgen konnten die Teilnehmerinnen an 3 parallelen Präsentationen über 3 Tagen teilnehmen. Es wurden sowohl einzelne Forschungsprojekte als auch übergreifende Erkenntnisse, Ideen und Strategien zur Hebammentätigkeit vorgestellt zu den Themen:

  • Förderung von respektvoller, evidenzbasierter Hebammenversorgung
  • Erstellung von Datensets, um fördernde Faktoren und Hemmnisse hinsichtlich normaler Geburten zu sammeln
  • Forschungsfragen nach Forschungsprioritäten ausrichten
  • Entwurf von Versorgungsmodellen, um die Versorgung durch Hebammen bzw. das geburtshilfliche Team zu verbessern
  • Soziologische Blicke auf einen Kreißsaal
  • Erfassung von disrespektvollem Verhalten durch das geburtshilfliche Team
  • Der globale Beitrag von Hebammen in der gesundheitlichen Versorgung von Frauen
  • WHO Guidelines for Intrapartum Care
  • International Childbirth Initiative (ICI): 12 Steps to MotherBaby-Family Maternity Care
  • Doing “too much too soon and too little too late”.

Die nächste International Normal Birth Research Conference wird 2019 in Indien stattfinden.

 

 

25.06.2018

Am 22.6.2018 hielt Frau Professorin Christiane Schwarz ihre Antrittsvorlesung an der Universität Lübeck, wo sie die Leitung des ersten universitären primärqualifizierenden Studiengangs Hebammenwissenschaft in Deutschland übernommen hat. Vor vollbesetztem Hörsaal verdeutlichte Frau Schwarz mit einem Streifzug durch eigene Forschungsprojekte und andere hebammenwissenschaftliche Forschungsergebnisse die Relevanz frauenzentrierter Fragestellungen für die Verbesserung der Versorgung von Frauen und ihren Familien.

Für die Entwicklung der Hebammenwissenschaft in Deutschland ist die Etablierung von Wissenschaftsstandorten an Universitäten besonders  bedeutsam, da hier Promotionen möglich sind. Die Universität Lübeck plant zudem die Einrichtung eines interdisziplinären gesundheitswissenschaftlichen Masterstudiengangs unter Beteiligung verschiedener Gesundheitsberufe, darunter auch der Hebammenwissenschaft. Prof.in Dorothea Tegethoff, Berlin,  überbrachte als stellvertretende Vorsitzende die Glückwünsche der Dt. Gesellschaft für Hebammenwissenschaft.

 

23.06.2018

Gruppenfoto Kinderschutz Leitlinie

 

Am 20.06.2018 wurde die S3-Leitlinie "Kindesmisshandlung, -missbrauch, -vernachlässigung unter Einbindung der Jugendhilfe und Pädagogik ", kurz auch "Kinderschutzleitlinie" genannt, nach drei Tagen Sitzung mit knapp 150 Empfehlungen konsentiert.     

Für die DGHWi waren Elke Mattern, M.Sc. und Professorin Ute Lange (Vertreterin) an Entwicklung und Konsentierung beteiligt. Es wird damit gerechnet, dass die Leitlinie Ende des Jahres veröffentlicht wird.
Das Foto wurde mit Zustimmung aller Anwesenden durch das Leitlinien-Büro aufgenommen und versendet.

 

06.06.2018

Der neue Studiengang Hebammenwesen in Tübingen erhält nach Intervention und öffentlichen Protesten von DGHWi und DHV (Deutscher Hebammenverband) eine zweite W3-Professur für eine Hebammenwissenschaftlerin

Am Gesundheitscampus Tübingen wird derzeit ein Studiengang für Hebammenwissenschaft neu eingerichtet. Nach Plänen der Medizinischen Fakultät wird die in diesem Zusammenhang ausgeschriebene W3-Professur für Frauengesundheit und Hebammenwissenschaft mit einer Fachärztin oder einem Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe besetzt.  Für eine Hebammenwissenschaftlerin war bisher lediglich eine untergeordnete W1-Professur vorgesehen. Die Ausschreibungen wurden von DHV und DGHWi öffentlich kritisiert. Die Professur „Hebammenwissenschaft“ muss durch eine Hebamme besetzt werden. Nach dem Hebammengesetz muss die Leitung des Studiengangs durch eine Hebamme oder auch in gleichberechtigter Kooperation einer Hebamme und einer Ärztin/eines Arztes geschehen.

Die Presseerklärung des DHV finden Sie hier.

 

01.06.2018

Die Internetseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bietet umfangreiche - auch wissenschaftliche - Informationen für Multiplikatorinnen und Bestellmöglichkeiten zum Thema:

Hilfen für Schwangere in Not und Umsetzung des Gesetzes 
zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung 
der vertraulichen Geburt

 

24.05.2018

Eröffnung des 121. Deutschen Ärztetages in Erfurt

Auf Einladung der Bundesärztekammer nahm Frau Prof.in Dorothea Tegethoff als Vorstandsmitglied der DGHWi am 8.5.2018 an der Eröffnung des 121. Deutschen Ärztetages in Erfurt teil. Etwa 1000 Delegierte und Gäste hatten dabei Gelegenheit neben Grußworten des Ministerpräsidenten von Thüringen, Bodo Ramelow, und des Oberbürgermeisters von Erfurt, Andreas Bausewein, die gesundheitspolitischen Statements des Präsidenten der Bundes-ärztekammer Ulrich Montgomery sowie des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn, CDU, zu verfolgen.

 

22.05.2018

Award "Beste Fachzeitschrift des Jahres 2018" für die DHZ (Deutsche Hebammen Zeitschrift)

Der Verein Deutsche Fachpresse hat die Deutsche Hebammen Zeitschrift (DHZ) in Berlin auf seinem Fachkongress mit dem Award für die beste Fachzeitschrift des Jahres 2018 in der Umsatzkategorie 1 bis 2,5 Millionen ausgezeichnet. „'Inhaltlich wahnsinnig fundiert‘, ist das Magazin, das seit 132 Jahren Hebammen in ihrem Berufsalltag begleitet.“, so die Begründung der Jury.
Die Presseinformation finden Sie hier.

Hebammen Beste FZ bis 2.5

 

19.04.2018

Vorstellung der DGHWi in den Hebammen-Landesverbänden

Seit Anfang des Jahres wird die DGHWi mit einer 15 minütigen Präsentation in verschiedenen Hebammen-Landesverbänden vorgestellt.

So war Lea Beckmann im Februar in Schleswig Holstein und im März in Bremen, Dorothea Tegethoff im März in Husum, Gertrud Ayerle im April in Radeberg/ Sachsen und zuletzt Elke Mattern in Erfurt. Dort stellte sie vor rund 100 Teilnehmerinnen die DGHWi vor und beantwortete zahlreiche Rückfragen des interessierten Publikums.

Weitere Termine sind in Planung.

 

22.03.2018

Bedarfsplanung für die geburtshilfliche regionale Versorgung

Zum Thema Geburtshilfliche Versorgung wird derzeit unter der Leitung von Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein und Prof. Dr. Claudia Hellmers an der Fakultät für Wirtschaft- und Sozialwissenschaft der Hochschule Osnabrück eine mehrstufige Studie durchgeführt.

Das Projekt Bedarfsplanung für die geburtshilfliche regionale Versorgung aus Nutzerinnensicht möchte mittel- und längerfristig dazu beitragen, die Qualität der geburtshilflichen Versorgung von Frauen in den Landkreisen Osnabrück und Emsland und der Stadt Osnabrück zu optimieren.

Die vollständige Projektvorstellung finden Sie hier.

 

19.02.2018

Neuer Vorstand der DGHWi

Die Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V. (DGHWi) hat auf ihrer letzten Mitgliederversammlung am 15. Februar 2018 in Mainz einen neuen Vorstand gewählt. Sechs der sieben Vorstandsämter wurden neu besetzt. Aus dem vorherigen Vorstand legten Prof. Dr. Monika Greening (Vorsitzende),  Dr. Gertrud Ayerle (Beisitzerin), Ulrike Geppert-Orthofer (Schatzmeisterin) und Mirjam Peters (Beisitzerin) ihre Ämter nieder.  

 

 

Für den neuen Vorstand wurden gewählt (von links nach rechts): 

Schriftführerin Dipl. Berufspäd. (FH) Martina Schlüter-Cruse, Beisitzerin Annekatrin Skeide M.A., Schatzmeisterin Nele Stejskal B.Sc., Beisitzerin Prof. Dr. Lea Beckmann, Beisitzerin Dr. Tina Jung, Vorsitzende Elke Mattern M.Sc. und die Stellvertretende Vorsitzende Prof. Dr. Dorothea Tegethoff.

 

 

15.02.2018

WHO gibt neue Richtlinien für Geburten heraus

Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) hat den Trend zu immer mehr medizinischen Interventionen während der Geburt kritisiert. „Wenn die Wehen sich normal entwickeln und Mutter und Kind bei guter Gesundheit sind, sind Interventionen, um die Geburt zu beschleunigen, nicht nötig“, sagte Princess Nothemba Simelela, Leiterin der WHO-Abteilung Familien, Frauen, Kinder und Jugendliche. Die WHO hat deshalb neue Richtlinien für Geburten herausgegeben.
Den vollständigen Artikel aus dem deutschen Ärzteblatt finden Sie hier.

 

12.12.2017

Weniger Kaiserschnitte durch eine bewegungsfördernde Geburtsumgebung

Die Hebammenwissenschaftlerin Dr. Gertrud Ayerle und ihr Studienteam (alle Mitglieder der DGHWi:  Prof. Dr. Rainhild Schäfer, Elke Mattern M.Sc. und Dipl. med. päd. Sabine Striebich) wollen im Rahmen einer multizentrischen Studie herausfinden, ob die Gebärumgebung einen Einfluss darauf hat, wie ein Kind zur Welt kommt. Die Rekrutierung (Einschluss der Frauen) für die Studie startet im April 2018.
Die klinische Studie mit dem Titel „Effekt der Geburtsumgebung auf den Geburtsmodus und das Wohlbefinden von Frauen am Geburtstermin: eine randomisierte kontrollierte Studie“ hat zwei parallele Studienarmen. Sie wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung bis September 2020 mit 1,1 Millionen Euro gefördert.

Das Ziel der Studie ist, die Wirksamkeit eines alternativ gestalteten Gebärraums auf die Rate natürlicher Geburten in zwölf geburtshilflichen Abteilungen in Deutschland hinsichtlich der vaginalen Geburt (primäres Outcome) zu prüfen. Die 4.000 Teilnehmerinnen der Studie sind Frauen, die am Geburtstermin ihr erstes oder ein weiteres Kind erwarten und eine natürliche Geburt anstreben.

Im Rahmen der Studie wird die Arbeitszufriedenheit der Hebammen und Fachärzt/innen für Gynäkologie und Geburtshilfe an den beteiligten geburtshilflichen Abteilungen erhoben und eine gesundheitsökonomische Evaluation vorgenommen.

Nach Beendigung der Studie wird eine Aussage über die Wirksamkeit und Kostenwirksamkeit einer alternativ gestalteten Gebärumgebung auf die Selbstbestimmung der Frau, die geburtshilflichen Interventionsraten sowie den Geburtsmodus möglich sein.

Weitere Details zur Studie finden Sie hier.

08.11.2017 

Das NRW-Fortschrittskolleg „FlüGe“ – Herausforderungen und Chancen globaler Flüchtlingsmigration für die Gesundheitsversorgung in Deutschland“ hat ein aktuelles Forschungsprojekt:
„Geburtshilfliche Versorgung geflüchteter Frauen“
Im FlüGe-Kolleg arbeiten und forschen Promovierende interdisziplinär, um die Gesundheitsversorgung von Menschen mit Fluchterfahrung zu verbessern.

Das Ziel des Forschungsprojekts „Geburtshilfliche Versorgung geflüchteter Frauen“ ist es, die geburtshilfliche Versorgungssituation für Frauen mit Fluchterfahrung näher zu beschreiben. Von besonderem Interesse ist die Gestaltung der Betreuung von Frauen mit Fluchterfahrung in der Phase des Mutterwerdens unter Berücksichtigung ihrer besonderen Problemkonstellation. Ferner soll mit Hilfe dieses Forschungsprojekts ein Einblick in das Handeln der geburtshilflichen AkteurInnen ermöglicht werden. Eine Beteiligung an dem Forschungsprojekt ist ausdrücklich erwünscht! Nähere Informationen erhalten Sie hier.

17.09.2017

Anlässlich der anstehenden Bundestagswahlen wurde vom Deutschen Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF) e.V. ein Positionspapier „Versorgungsforschung – Potential nutzen und Qualität sichern!“ erstellt und zur Vorbereitung der kommenden Legislaturperiode an Gesprächspartner im BMG (Bundesministerium für Gesundheit) und BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) gesendet. Nach Meinung des DNVF e.V. erlebt die Versorgungsforschung aktuell viel Aufwind und einen Höhenflug, in dem es umso wichtiger erscheint, den Fokus auf ihre Qualität, ihren Nutzen und ihre Nachhaltigkeit zu legen. Die Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchs und der Aufbau entsprechender Strukturen ist dem DNVF e.V. dabei ein besonderes Anliegen. Das Positionspapier finden Sie hier.

 

07.09.2017

Das Projekt "Leitlinie evidenzbasierte Gesundheitsinformation" wurde als Kooperationsprojekt des Fachbereichs "Patienteninformation und -beteiligung" des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin e.V. und der Fachwissenschaft Gesundheit der Universität Hamburg durchgeführt. An der Entwicklung haben während der letzten fünf Jahre Vertreterinnen und Vertreter aus 22 Institutionen und Verbänden sowie drei Patientenvertreterinnen und -vertreter mitgearbeitet. Die Leitlinie adressiert sowohl die Inhalte, die kommuniziert werden sollen als auch die Darstellung in Gesundheitsinformationen. Sie richtet sich an die Erstellerinnen und Ersteller von Gesundheitsinformationen. Ziel ist es, die Qualität von Gesundheitsinformationen zu verbessern. Auch international stellt diese Leitlinie ein Novum dar. Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin hat die Leitlinie auf seiner Internetseite veröffentlicht (www.ebm-netzwerk.de). Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Leitlinie unter www.leitlinie-gesundheitsinformation.de.

 

15.08.2017

Am 9. Juni 2017 fand eine Tagung zur „Nicht-invasive Pränataldiagnostik: Möglichkeiten und Grenzen zivilgesellschaftlicher Einflussnahme“ in Berlin statt. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt, dass auf der Tagung vorgestellt wurde, sind hier zu finden: http://www.imew.de/de/projekte-des-imew/forschungsprojekt-partnipd/

Zuvor zeichnete die DGHWi im Jahr 2016 einen offenen Brief an den Gemeinsamen Bundesausschuss mit, in dem der Antrag auf Einleitung eines regulären Methodenbewertungsverfahrens nach Paragraf 135 Absatz 1 SGB V für nicht-invasive Bluttest (NIPT) zur Bestimmung des Risikos autosomaler Trisomien 13, 18 und 21 bei Risikoschwangerschaften, kritisiert wurde.

 

27.07.2017

Die Geburtenrate steigt - und bundesweit mangelt es an Hebammen. Auch dazu ist die Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi) gefragt. So zum Beispiel vom SWR 2 in einem Bericht über die Versorgungssituation mit Hebammenhilfe in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.
Die Audio-Datei können Sie hier herunterladen.

 

26.07.2017

Die Redaktion der Zeitschrift für Hebammenwissenschaft hat die Vorgaben zur Einreichung von Manuskripten für die Rubrik JUNGES FORUM überarbeitet und übersichtlicher gestaltet. Die Redaktion hofft somit, jungen Autor/innen den Weg zur Einreichung und Publikation von Abstracts oder Kurzartikeln ihrer Qualifikationsarbeiten in der Zeitschrift für Hebammenwissenschaft zu erleichtern.
Nähere Auskünfte finden Sie unter der Rubrik Junges Forum.
Die Redaktion möchte Hochschullehrerinnen darum bitten, ihre Absolventinnen auf die Möglichkeit der Publikation von Bachelor- und Masterarbeiten bei der Zeitschrift für Hebammenwissenschaft hinzuweisen.

 

03.07.2017

Seit dem Jahr 2000 wurden über 100 wissenschaftliche Arbeiten in Fachzeitschriften mit Peer-review Verfahren publiziert, die entweder durch Hebammen in Deutschland initiiert wurden oder an welchen Hebammen beteiligt waren.
Eine Liste dieser Artikel wurde nun auf der Seite "Praxis und Forschung" zum Download bereitgestellt. Ein Dank geht an die Vorstandsfrau Dr. Gertrud M. Ayerle, die die Übersicht zusammengestellt und die Referenzen im einheitlichen Stil (Vancouver) formatiert hat.

 

12.05.2017

Die DGHWi hat einen neuen Flyer, in dem Ziele und Tätigkeiten des Vereins kurz beschrieben sind. Für die Werbung neuer Mitglider sind viele gute Gründe aufgelistet.
Hebammen- und Hochschulen senden wir einige Exemplare zu. Alle Mitglieder erhalten zwei Exemplare mit der kommenen Zeitschrift für Hebammenwissenschaft im Juni diesen Jahres.

Zum Download steht Ihnen der Flyer hier zur Verfügung

 

08.03.2017
AKF-Interview: Das neue nationale Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“ ist ein Durchbruch

Interview mit Ulrike Hauffe, Dipl. Psychologin, Landesbeauftragte für Frauen des Landes Bremen

"AKF: Liebe Ulrike Hauffe, warum ist das neue Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt ein Durchbruch?

UH: Weil hier auf hoher nationaler Ebene analysiert und festgestellt wird, dass im Bereich der Geburtshilfe deutlicher Handlungsbedarf besteht. Zugleich werden Maßnahmen und Akteure benannt, die Veränderungen anstoßen können und Verbesserungen schaffen sollen. Die Inhalte sind allesamt nicht wirklich neu. Der AKF und andere benennen und fordern sie seit Jahren – aber neu und damit sensationell ist das gemeinsame Anerkennen dieser Inhalte durch bedeutende Institutionen des Gesundheitswesens und die gemeinsame Selbstverpflichtung aktuelle Zustände zu ändern."

Das vollständige Interview können Sie hier nachlesen.

 

10.02.2017
Neuer Masterstudiengang Master of Science Hebamme an der ZHAW

Der berufsbegleitende Studiengang ist eine Kooperation der Berner Fachhochschule BFH und der Zürcher Fachhochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW mit Start im September 2017. Das Studium ist forschungsbasiert und international anerkannt, entspricht den fachlichen Anforderungen der Zeit und den Bedürfnissen der Frauen und ihrer Familien. Der Abschluss eröffnet Hebammen neue Möglichkeiten in der Praxis sowie in Lehre und Forschung. Das Angebot ist auch interessant für Hebammen in Deutschland. Zudem gilt für sie dieselbe reguläre Semestergebühr wie für Studentinnen aus der Schweiz.

Mehr Informationen unter: zhaw.ch/gesundheit/master/hebamme