Die Ziele der DGHWi sind Hebammenwissenschaft in Forschung, Lehre und Praxis zu fördern, den wissenschaftlichen Diskurs in der Disziplin zu unterstützen und dabei den wissenschaftstheoretischen und methodologischen Pluralismus zu gewährleisten, sowie die Ergebnisse der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Als noch junge Fachgesellschaft unterstützt sie dabei auch die Ausbildung eines wissenschaftlichen Selbstverständnisses innerhalb des Hebammenwesens.

Die DGHWi unterstützt Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, fördert die Verbreitung von Ergebnissen der Hebammenforschung sowie deren Anwendung in Praxis und Lehre. Alle zwei Jahre findet die wissenschaftliche Tagung der DGHWi statt, auf der neue Erkenntnisse der Hebammenwissenschaft vorgestellt und diskutiert werden. Zudem wird zweimal jährlich die Zeitschrift für Hebammenwissenschaften mit Originalartikeln im peer-review Verfahren veröffentlicht.

Die DGHWi vertritt die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber der Öffentlichkeit, der Politik und der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. Seit Mai 2015 ist die DGHWi ordentliches Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) und ist innerhalb der AWMF an der Umsetzung von Leitlinienvorhaben beteiligt. Die DGHWi gehört seit Juni 2012 zu dem Kreis der Fachgesellschaften, welche vor abschließenden Entscheidungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) stellungnahmeberechtigt sind.



Tätigkeitsfelder der DGHWi

  • Erstellen von Leitlinien als MItgliedgesellschaft der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
  • Erstellen von Stellungnahmen zu relevanten Themen
  • Tätigkeiten als Mitgliedgesellschaften in kooperierenden Organisationen
  • Herausgeberin der Zeitschrift für Hebammenwissenschaft

Getragen wird die Gesellschaft durch ihre Mitglieder, die einem oder mehreren der folgenden Personenkreise angehören:

  • Personen, zu deren Tätigkeitsbereichen hebammenwissenschaftliche, pflegewissenschaftliche und/oder gesundheitswissenschaftliche Lehre oder Forschung gehören sowie Studierende entsprechender Studiengänge,
  • Angehörige des Hebammenberufes einschließlich in Ausbildung befindlicher Personen, die an der Weiterentwicklung der Hebammenwissenschaft interessiert sind,
  • Wissenschaftler/innen und Studierende anderer Disziplinen und
  • Angehörige anderer Tätigkeitsfelder, die den Zweck des Vereins unterstützen.